CatWiesel
Vor Jahren saß ich in einer Session und man
lamentierte über denn Sinn eines
Künstlernamens. Der Wiedererkennungswert ist
es wohl, der zählt.
Warum hatte ich also kein Pseudonym? Irgendjemand
schlug eben 'CatWiesel' vor. Mit der bekannten
Figur aus der 70er-Jahre Fernsehserie konnte ich
nichts verbinden, ausser dass mein Nachname eine
gewisse Rolle dabei spielt.
Wenn man mich fragt, bemühe ich selbst gerne
Cat Stevens als Inspiration und fühle mich
recht gut dabei.
Musik
Wenn mich etwas immer wieder fasziniert, dann ist
es Musik.
Als bekennender Fan der polnischen Popmusik bin
ich mir für keine Form zu schade. Nur
gut muss sie sein. Da gibt es wirklich keine
Ausnahme, wohl aber Vorlieben. Eine davon ist der
Irish Folk.
« I, who
fifteen years ago
Talked of honour and of truth,
Shriek with pleasure if I show
The weasel's twist, the weasel's tooth. »
inspired by W. B. Yeats'
"The Tower"
Lange Zeit war ich nur begeisterter Zuhörer
und begnügte mich ansonsten mit folkiger
Lagerfeuermusik - die ich auch heute noch gerne
Pflege. Aber dann kam die erste Irish Folk Session
im heimischen Pub. Dieses Erlebniss hat eine
andauernde Gänsehaut verursacht. Davon kam
ich nicht mehr los. Nun ja, in den Jahren hat sich
einiges daraus entwickelt.
musikalische Vita
Der Anfang
Begonnen hat alles mit einem Instrument, von dem
ich schon dachte, dass es nicht mehr existiert -
die Melodika. Ein Freund der Familie war dazu
auserkoren, mir - als ich 10 Jahre alt war - das
Spiel nach Noten zu vermitteln. Auch heute noch
befällt mich ein leicht hässliches
Gefühl, wenn ich daran denke. Nur bin ich
unendlich dankbar, dass ich Noten lesen kann. Sehr
hilfreich, wenn man ein mittelmäßiges
Gedächtnis hat.
Traditionsmusik
Es folgte eine lange Phase, in der die soziale
Komponente wichtiger war als die musikalische.
Weil ich mit Sport nicht so viel anfangen konnte
und Fussball für mich auch heute nur auf
internationaler Ebene interessant ist, war die
Alternative auch ein musikalische.
Bekanntschaften und Verwandschaften führten
mich zur Spielmannsmusik. Bis heute hat sie etwas
faszinierendes, wenn auch stark an Glanz verloren.
Die erste Gitarre
... hatte ich mir von oben erwähnten Freund
der Familie ausgeliehen, als ich vierzehn war. Das
war eine echte Klampfe. Eine - im positiven Sinne
- verbrauchte Wandergitarre. Da musste erst einmal
die Mechanik repariert werden, von den Saiten ganz
zu schweigen. Peter Bursch machte mich in den
folgenden Sommerferien zu dem, was ich heute bin:
ein Folk-Singer. Danke dafür! Seine
Gitarrenschule ist in aktualisierter Auflage bis
heute das Standardwerk für Autodidakten
geblieben.
Andres Segovia
Einer der größten Virtuosen auf den
sechs Saiten führte mich endlich zur
städtischen Musikschule. Da lernte ich, was
ich falsch gelernt hatte. Dazu kam dann noch ein
wenig Ragtime, Swing und Jazz, aber die elegante
Präzision der spanischen Gitarre wie Segovia
sie interpretiert ist unübertroffen. Hin und
wieder denke ich daran, mir wieder eine
Nylonbesaitete zuzulegen, um wieder Villa Lobos
spielen zu können.
CatWiesel
Dann kam der Irische Frühling 2005.
Ganz allein auf der Bühne des evangelischen
Gemeindezentrums. Und da nahm alles seinen Lauf.
Es folgten Auftritte mit verschiedenen Formationen
und einige Soloprojekte.
Instrumentarium
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My favorite ...
Reel.
Cooley's Reel
Jig.
Morrisons Jig
Song.
The Voyage
Foto 1: CatWiesel@Folkfriends, Hamburg - Die
Mandola - Oktober 2009
Foto 2: CatWiesel@Folkfriends, Hamburg - Die
Waldzither - Oktober 2009
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